Ernährung in der Schwangerschaft
Unzählige Filme, TV-Serien und Sketche haben dieses Thema immer wieder mit großem Vergnügen aufgegriffen, zum Teil mit Szenen, die schon fast an Absurdität grenzen. Die Rede ist von der Ernährung in der Schwangerschaft. Sei es nun in der amerikanischen Sitcom Friends, wo die Vegetarierin Phoebe plötzlich nur noch Heißhunger auf Fleisch verspürt oder Rachel später ihr Lieblingssandwich nicht mehr essen kann, ohne das ihr schlecht wird. Aber ist dies nur die übertriebene Phantasie der Drehbuchautoren oder führen die Hormone wirklich eine solche Veränderung der Essgewohnheiten durch? Und gibt es auch Nahrung, die man in der Schwangerschaft vermeiden sollte, so wie man Alkohol und Zigaretten weglässt?
Wenn das Verlangen nach bestimmten Nahrungsmitteln auftritt, ist es die Art des Körpers zu sagen, welche Nährstoffe er gerade braucht. Mit dieser Theorie lässt sich dann auch der Fleischhunger von Phoebe erklären. Jedoch sollte man nicht alles, worauf man vielleicht Lust bekommt, essen, denn manche Nahrungsmittel enthalten bspw. Bakterien, welche nur dem ungeborenen Baby gefährlich werden. Ein Beispiel wäre rohes Fleisch. Und der erste Gedanke ist natürlich, dass man doch kein rohes Fleisch ist. Doch wer sein Rindersteak medium bestellt oder abends sein Mettbrötchen schmiert, gefährdet sein Kind. Selbst Salami oder roher Schinken kann Schadstoffe übertragen. Am besten spricht man sich auf jeden Fall mit seinem Arzt vorher ab, um bei der Ernährung nichts falsch zu machen.
Wichtig ist in jedem Fall, dass während der Schwangerschaft keine Diät gehalten werden darf. Schließlich müssen die werdenden Mütter quasi für zwei Personen essen (im übertragenen Sinne, genauso funktioniert es dann doch nicht) und wer sich beim Essen zurück hält, gefährdet die gesunde Entwicklung des Embryos, falls wichtige Nährstoffe fehlen.

